Günstige Unterkünfte

Wie du günstige Unterkünfte findest

Ich starte mit einer guten Nachricht: Du findest überall auf der Welt günstige Unterkünfte. Selbst in Metropolen wie New York, London oder Hongkong musst du dein hart erspartes Reisegeld nicht für teure Hotels rauswerfen. Neben sehr preiswerten Übernachtungsmöglichkeiten gibt es sogar kostenlose. Und selbst wenn du unbedingt eine 5-Sterne-Übernachtung willst, findest du auch hier mit etwas Geduld meist verhältnismäßig günstige Angebote. Noch ein Beweis dafür, dass du nicht reich sein musst, um die Welt zu bereisen. Und noch eine gute Nachricht: Selbst, wenn dir ganz andere Dinge in deiner Unterkunft wichtig sind als mir, musst du auf nichts verzichten. Hier erfährst du, wie du die für deine Ansprüche die besten Unterkünfte findest.

Günstige Hotels findest du bei Booking.com

Nicht nur Hotels, sondern auch Hostels, Appartements, Bed & Breakfast, sogar ganze Ferienwohnungen – und zwar weltweit. Dabei ist die Booking.com* ein Mekka für Spontanurlauber, weil es für fast jede Region super Last-Minute-Schnäppchen gibt. Wenn du also heute in den Flieger steigst, hast du gute Chancen, hier ab morgen ein günstiges Zimmer zu finden. Genau wie bei der Flugsuche ist es natürlich in der Hauptsaison im Schnitt teurer. Deshalb ist auch hier Flexibilität von Vorteil.

Agoda: Die Hotelsuchmaschine für Südostasien

Weil Südostasien noch immer auf meiner To-do-Liste steht (Asche auf mein Haupt), habe ich selber Agoda noch nicht ausprobiert. Zahlreiche andere Backpacker und digitale Nomaden nennen diese Seite aber das Booking.com für Südostasien und raten unbedingt dazu, Unterkünfte in diesem Teil der Welt über die Seite zu buchen. Auch hier überzeugen die Last-Minute-Angebote, die teilweise 70 % günstiger sind. Ich werde es bei meinem – hoffentlich baldigen – Asientrip auf jeden Fall ausprobieren. Danke an all die anderen Reiseblogger für den Tipp 🙂

Hostels auf der ganzen Welt findest du bei Hostelworld

Hostelworld nutze ich schon seit einigen Jahren. Besonders gut finde ich die Beschreibungen der Hostels, denn dann weiß man immer genau, was man wo bekommt. Auch hier kannst du entscheiden, ob du ein Mehrbettzimmer zum sehr günstigen Preis oder die Luxus-Variante im Einzelzimmer in einem 4-Sterne-Hostel wählst. Im Mehrbettzimmer hast du für gewöhnlich ein eigenes Schließfach für deine Wertsachen (würde ich dir unbedingt empfehlen). Was mir an Hostels besonders gut gefällt: Du kommst mit anderen Reisenden total schnell in Kontakt. Nicht nur im Zimmer, sondern auch in der Küche oder den anderen Gemeinschaftsräumen. In manchen Hostels findest du sogar Gesellschaftsspiele, einen Kicker oder einen Billardtisch.

Mein Tipp für Mehrbettzimmer: Vergiss NIE deine Ohropax. Die sind überlebensnotwendig, denn es gibt immer mindestens einen, der schnarcht. Je nach Ausstattung ist auch eine Schlafmaske sinnvoll.

Mit Airbnb fühlst du dich überall wie Zuhause

Wenn du eine Stadt wirklich erleben willst, dann buche ein Zimmer oder Appartement über Airbnb. Einerseits fühlst du dich hier wie ein Einheimischer, andererseits findest du oft richtige Schnäppchen und kommst viel günstiger weg als in einem Hotel. Als ich mal beruflich nach Berlin musste, gab es nur noch Hotelzimmer ab 100 Euro pro Nacht. Bei Airbnb habe ich nur 38 Euro bezahlt. Außerdem können dir deine vorübergehenden Mitbewohner oder Vermieter Insider-Tipps geben, wo es günstiges Essen gibt, wo du abends gut ausgehen kannst und was du dir unbedingt anschauen solltest. Ich wurde sogar schon zum Abendessen eingeladen und hab stundenlang mit den anderen in der Küche gesessen und geredet. Es ist toll, wenn man eine andere Kultur hautnah erleben will. Wenn dich das überzeugt, buche am besten über diesen Link*, denn dann bekommst du 30 Euro Rabatt.

Noch ein Argument für Airbnb: Als digitaler Nomade kannst du dich hier prima zurückziehen und in Ruhe arbeiten.

Und noch ein paar Tipps:

  • Schau in die Bewertungen früherer Bewohner. Sie geben mehr Aufschluss über die Unterkünfte als die Beschreibungen.
  • Schau dir vorher an, wie gut du von deiner Bleibe ins Ortszentrum und zu den Sehenswürdigkeiten kommst.
  • Wenn du lange an einem Ort bleiben willst, check die verfügbaren Rabatte. Hier kannst du oft nochmal zusätzlich ordentlich sparen.

Couchsurfing: kostenlos bei Einheimischen wohnen

Ja, das gibt es tatsächlich. Viele Menschen bieten ihre Couch völlig umsonst an. Das hat zwei Vorteile: 1. lernst du super nette Leute kennen, die dir natürlich auch Insider-Tipps geben können und 2. sparst du nochmal richtig viel Geld für deine Reise. Du darfst natürlich keine Berührungsängste haben und musst offen sein. Wenn das der Fall ist, lege ein Profil auf Couchsurfing.org an und freu dich schon jetzt auf tolle Gespräche 😉

GoCambio: Kost und Logis 4.0

Wenn du beim Couchsurfing ein schlechtes Gewissen hast, dann probier GoCambio aus. Hier kannst du auch kostenlos auf Sofas in der ganzen Welt übernachten, musst dafür aber etwas zurückgeben. Du bietest zum Beispiel deine handwerklichen, sprachlichen oder kreativen Fähigkeiten an und bringst deinem Gastgeber eine Sprache bei oder hilfst ihm bei der Garten- und Hausarbeit. Ich bin mir sicher, dass du hier noch viel mehr mitnimmst als nur einen Schlafplatz. Es lohnt sich für dich also bestimmt doppelt 🙂

Du siehst, dass es gar nicht schwer ist, schöne und günstige Unterkünfte zu finden und noch etwas mehr zu sparen. Vergleiche die Preise von Zimmern und Appartements, checke die unterschiedlichen Seiten und überlege, was du wirklich brauchst oder dir gönnen willst. Ist noch etwas Geld da, darf es natürlich auch mal teurer sein – muss es aber nicht. Ist das erledigt? Dann habe ich hier noch ein paar weitere Spartipps für dich.

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