Cape Reinga

Neuseeland – 10 Highlights auf der Nordinsel

Daniel Heinen Backpacking, Blog, Fernreisen, Neuseeland, Ozeanien, Reisetipps, Roadtrips 1 Comment

Eines habe ich in Neuseeland gelernt. ALLES ist ein Highlight. Denn egal, wo du hinschaust, es ist wunderschön. Selbst der kaputte Zaun mit der sattgrünen Wiese dahinter, wo die Schafe weiden, scheint von einem Bühnenbildner genau so hingestellt worden zu sein. Hinzu kommt der meist strahlend blaue, fast wolkenlose Himmel. Und du musst nie weit fahren, um das Meer zu sehen.

Zweieinhalb Wochen haben wir die Nordinsel des Inselstaates im südlichen Pazifik erkundet. Zwei Wochen davon waren wir mit dem Camper unterwegs. Und das ist ganz sicher die beste Möglichkeit, Neuseeland kennenzulernen. Du bist flexibel, kannst dann weiter, wenn du es möchtest und du kannst einfach überall campen, sofern dein Campervan self-contained ist. Das bedeutet, dass er über Toilette, Frischwasserzufuhr, Waschbecken, Abwassertank und Abwasserschlauch verfügen muss.

Freiheit in Neuseeland – mit Campervan über die Nordinsel

Wir hatten einen ganz neuen Van. Sieben Meter lang, mit Dusche und WC, Herd und allem Schnickschnack. Viele Camper empfehlen in Neuseeland kleinere Fahrzeuge, weil man damit besser die kurvigen Straßen bezwingt und auf unebenem Boden besser vorankommt. Das stimmt sicherlich, aber wir hatten zwei wundervolle Wochen in unserem mobilen Zuhause und wollten es eigentlich gar nicht mehr abgeben. Von Auckland aus ging es erst einmal in den hohen Norden des Landes. Da begann unser Roadtrip-Abenteuer!

In diesem Beitrag erfährst du über unseren Roadtrip in Neuseeland,

  • dass das Cape Reinga der nordwestlichste Punkt ist und dass dahinter der Pazifische Ozean auf die Tasmansee trifft.
  • dass du in Te Paki auf Sanddünen surfen kannst. Leider gibt es keine Lifte und der Aufstieg ist extrem anstrengend 😉
  • dass Russell das erste Handelszentrum des Landes war. Außerdem findest du hier die kleinste Polizeistation, das Hotel mit dem angeblich ältesten Schankrecht, den Duke of Marlborough, und wunderschöne Häuser im viktorianischen Stil.
  • dass die Whale Bay an der Tutukaka Coast atemberaubend schön ist.
  • dass du vor den Whangarei Falls, die aus 26 Metern in ein Becken stürzen, gemütlich picknicken kannst.
  • wie magisch Hobbiton ist An diesem Ort denkst du die ganze Zeit, dass dir ein Hobbit begegnet.
  • dass du genauso beim Tongariro Alpine Crossing Orks erwartest. Die Wanderung am Schicksalsberg vorbei ist zwar anstrengend, aber jeden einzelnen Schritt wert.
  • dass du dich nach den Strapazen in Taupo prima erholen kannst.
  • wo der Ort mit dem längsten Namen der Welt liegt und wie der Name klingt. Du kannst auch raten, wie viele Buchstaben er hat 😊
  • und dass Wellington unglaublich vielseitig ist. Hier liegen die Geschäftigkeit einer Hauptstadt und die Ruhe des nahen Ozeans direkt nebeneinander.

Was du außerdem über die Highlights des Roadtrips wissen solltest:

  • Wir haben ganz in der Nähe vom Cape Reinga in der Tapotupotu Camping Area übernachtet. Hier ist nichts außer das Meer. Es ist unglaublich geil, den Kaffee am Morgen am Strand zu trinken und die Wellen zu hören. Und – verdammt – wir sind in Neuseeland 😊
  • Bei den Te Paki Sanddünen habe ich mir für 15 neuseeländische Dollar ein Surfbrett geliehen.
  • Nach Russell kommst du am einfachsten mit der Fähre. Wir sind von Paihia aus rüber. Du kannst auch mit dem Auto hin, aber das dauert ewig und die Straßen sind schlecht.
  • Wenn du in Whangarei noch etwas Zeit hast, gibt es hier viel mehr Sehenswürdigkeiten als die Whangarei Falls. Genieß es!
  • Mache in Hobbiton am besten die erste oder die letzte Tour des Tages, dann sind nicht ganz so viele Menschen dort und du kannst schönere Fotos von den Hobbit-Höhlen machen 😉
    Übrigens bekommst du nach der Tour im Green Dragon Bier, das nur hier gebraut wird und sonst nirgendwo in der Welt zu kaufen ist.
    Die Nacht davor haben wir mitten im Auenland geschlafen. Brock’s Place in Matamata ist ein kleiner Campingplatz hoch oben auf dem Hügel. Versuch doch mal, im Tal ein paar Hobbits zu entdecken 😉
  • Für das Tongariro Alpine Crossing haben wir rund sieben Stunden gebraucht. Wir wurden morgens mit einem Shuttle zum Startpunkt gebracht und sind zu unserem Campervan zurückgewandert. Achte vorher auf den Wetterbericht. Bei Nebel oder Regen macht es keinen Spaß, weil du auch viel zu wenig siehst da oben. Die Spitze des Schicksalsbergs lag trotz recht guten Wetters auch bei unserer Wanderung im Nebel. Wenn es klar ist, kannst du da auch noch hochsteigen. Das sind nochmal ungefähr drei Stunden mehr.
  • Wir sind nach dem Marsch wieder nach Taupo gefahren. Der Ort hat uns unglaublich gut gefallen und dort gibt es das Lake Taupo Holiday Resort*, einen großartigen Campingplatz mit Heißwasserpool. Genau richtig nach den Strapazen. Übrigens solltest du dir hier unbedingt die Huka Falls und die Craters of the Moon ansehen, wenn du noch Zeit hast.
  • In Wellington solltest du unbedingt mit der Cable Car ganz nach oben fahren und den Blick auf die Stadt genießen. Außerdem ist das Te-Papa-Museum mitten in der Stadt ein absolutes Muss! Hier haben wir, weil es uns so gut gefallen hat, zwei Nächte verbracht. Eine auf dem Platz des Evans Bay Marina Parks und eine natürlich direkt am Meer in der Owhiro Bay.

Shownotes

  • Um gute und günstige sowie Freedom Campingplatze auf unserem Roadtrip zu finden, haben wir die Apps Rankers (Android und iOS) sowie WikiCamps New Zealand (Android und iOS) verwendet.
  • Weil wir nur zwei Wochen Zeit hatten, haben wir uns auf die Nordinsel konzentriert.
  • Hast du jetzt auch Lust auf Neuseeland? Dann findest du hier Tipps für deine gründliche Reiseplanung.
  • Mit diesen 10 Highlights leisten möchte ich meinen Beitrag zu den zur Blogparade „Reisetipps 2018“ von Choices of Life leisten. Ganz herzlichen Dank an Tini für die ganzen tollen Beiträge, die bisher schon eingereicht wurden. Da finde ich sicher meinen Tipp für 2019 😉
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