Fraser Island

Fraser Island – unterwegs auf der größten Sandinsel der Welt

Daniel Heinen Australien, Fernreisen, Ozeanien, Reiseberichte, Reisetipps, Roadtrips 0 Comments

Die größte Sandinsel der Welt, größte Insel Queenslands und sechstgrößte Insel Australiens. Fraser Island ist ein Stück unberührte Natur. Eine halbe Million Touristen kommen jedes Jahr hierher. Damit die Insel so ursprünglich bleibt, sind allerdings einige Regeln zu beachten. So wird man zum Beispiel mit empfindlichen Geldbußen bestraft, wenn man auch nur eine Apfelkitsche auf den Boden wirft. Wer sich aber an die Regeln hält, wird eine tolle Zeit auf Fraser Island verbringen. Neben zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie dem Lake McKenzie, dem Regenwald, dem Aussichtspunkt Indian Head und den Champagne Pools darfst du dich auf eine vielseitige Flora und Fauna freuen.

50 Säugetierarten leben auf Fraser Island

Unter anderem wilde Dingos, die du keinesfalls füttern darfst. Deshalb soll man auch Essensreste nicht einfach wegwerfen. Denn eigentlich meiden Dingos Menschen, Essen lockt sie jedoch an. Und so ist es schon zu Biss-Attacken gekommen. Neben Dingos siehst du mit etwas Glück unter anderem Wallabies, Opossums, Nasenbeutler, Fledertiere und Wildpferde. Allerdings musst du nicht nur bei den Dingos vorsichtig sein. Auch Schlangen – sofern dir welche begegnen – solltest du dich nicht nähern. Die meisten Schlangenarten auf Fraser Island sind nämlich hochgiftig.

Aber keine Angst – mit einer Guided Tour kann dir nichts passieren

Unser Guide hat uns gleich zu Beginn genau erklärt, wie wir uns im Fall der Fälle verhalten müssen. Wir waren also vorbereitet. Uns ist aber in anderthalb Tagen auf der Insel kein gefährliches Tier begegnet. Deshalb kannst auch du dich ganz und gar auf die Sehenswürdigkeiten wie das Schiffswrack der SS Maheno, die bunten Sandsteinformationen, die Coffee Rocks, den Lake McKenzie und natürlich auf den Regenwald freuen. Übrigens gelangst du von  Maryborough, Hervey Bay, Rainbow Beach und Noosa mit einer Fähre auf die Insel.

In diesem Beitrag erfährst du über Fraser Island,

  • dass es die größte Sandinsel der Welt und die einzige mit einem Regenwald ist.
  • dass sich der 75 Mile Beach 120 Kilometer über die gesamte Ostseite der Insel erstreckt und dass es eine offizielle Straße ist.
  • dass hier über 600 verschiedene Pflanzenarten wachsen, 50 Säugetiere leben sowie Schlangen, Schildkröten, Delfine und Salzwasserkrokodile und über 350 Vogelarten.
  • dass die Insel seit 1922 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
  • dass die Insel von Nord nach Süd 124 Kilometer und von West nach Ost durchschnittlich 15 Kilometer misst.
  • dass du die wilden Dingos keinesfalls füttern darfst.
  • dass die höchste Düne der 244 Meter hohe Mount Bowarrady ist.
  • dass du vom Indian Head aus einen Panorama-Blick über Strand und Meer hast. Von hier aus kannst du manchmal sogar Wale entdecken und James Cook hat auf dieser Landspitze im Jahr 1770 Menschen gesehen.
  • dass du nicht im Meer schwimmen sollst, dich aber in den Champagne Pools abkühlen kannst.
  • dass der Lake McKenzie der schönste Binnensee von Fraser Island ist und sein weißer Strand einen faszinierenden Kontrast zum blau schimmernden Wasser bildet.

Was du außerdem über Fraser Island wissen solltest

Fraser Island kannst du das ganze Jahr hindurch besuchen. Das Klima ist immer gut und angenehm. Im Sommer und Herbst (November bis April) fällt etwas häufiger Regen. Die Insel gehört zum Great Sandy National Park.  Weitere Infos kurz zusammengefasst:

  • Fraser Island ist die einzige Sandinsel, auf der ein Regenwald wächst.
  • Die Aborigines nannten die Insel K’Gari, was so etwas wie Paradies bedeutet.
  • Der Küstenbereich im Norden der Westküste bis zum Sandy Cape Lighthouse ist zum Campen geeignet.
  • Du kannst auf der Insel mehrtägige Wanderungen durch den Regenwald machen.
  • Du solltest durch den glasklaren Eli Creek spazieren.
  • Mache lieber eine Guided Tour, wenn du dich nicht mit 4WD auskennst. Unerfahrene Fahrer bleiben leicht im Sand stecken.

Shownotes

Hier findest du alle weiteren Folgen meines Roadtrips an der Ostküste Australiens:


Bei den mit * gekennzeichneten Links handelt es sich um Affiliate-Links externer Portale und Seiten. Wenn du über diesen Link ein Produkt kaufst, erhalte ich eine Provision und verdiene damit Geld. Für dich bleibt der Kaufpreis derselbe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.