Chillout-Area Byron Bay – Sonne, Freiheit und ganz viel Reggae!

Daniel Heinen Australien, Backpacking, Blog, Ozeanien, Reisetipps, Roadtrips 0 Comments

Byron Bay hat viele Namen: Aussteiger-Paradies, Surferdorf, Mekka der Alternativkultur, Hippie-Town, … Und jeder einzelne trifft zu. In den 70er Jahren sind viele Aussteiger nach einem Musikfestival im nahen Nimbin in dem 5.000-Seelen-Ort am östlichsten Punkt Australiens geblieben, um ihre Vision von einer besseren Welt zu leben. Und das ist auch gelungen. Denn obwohl pro Jahr etwa 1,5 Millionen Touristen den Küstenort besuchen, hat er bis heute nichts von seinem ursprünglichen Charme eingebüßt.

Und jetzt stehe ich hier am Strand und sauge dieses unvergleichliche Lebensgefühl lange in mich auf. Aus bunten Bullis ertönt chillige Reggae-Musik und mit dem wunderbar entspannenden Sound im Ohr sehe ich das wohl berühmteste Wahrzeichen der Stadt: Den Leuchtturm.

Der Cape Byron Leuchtturm

1901 erbaut, ist der Leuchtturm von Byron Bay das absolute Wahrzeichen des Küstenortes. Damals sollte der Leuchtturm den Schiffen, die die Küste passierten, sicheres Geleit geben.
Wenn du in Byron Bay bist, willst du garantiert auch hoch zum Leuchtturm. Schon vom Strand wirkt er unglaublich faszinierend und der Aufstieg mit Blick aufs offene Meer gehört zu den schönsten Erlebnissen, die ich bei meinem Roadtrip hatte. Du kannst mit dem Auto rauffahren oder einen der zahlreichen Wanderwege wählen. Übrigens lohnt es sich besonders, kurz vor Sonnenaufgang oder -untergang zum Leuchtturm zu gehen, denn dann ist das Licht absolut atemberaubend. Und morgens bist du so früh in der Regel alleine 😉

Danach lohnt sich noch eine kleine Shopping-Tour. Obwohl ich eigentlich nichts kaufen wollte, wurde ich in den schönen, kleinen Hippie-Läden dazu verführt. Der Charme der Stadt halt 😊
Und abends kannst du herrlich in einem der zahlreichen Lokale chillen und etwas essen. Ich hatte das Glück, dass noch eine Reggae-Band aufgetreten ist. Der perfekte Ausklang und ich wollte den kleinen Ort am liebsten gar nicht mehr verlassen…

Leider habe ich das doch getan, um auf meinem Weg nach Brisbane noch Surfers Paradise zu sehen. Das kann man sich meiner Meinung nach allerdings sparen. Denn außer riesigen Hotels und Strand gibt es dort nichts. Es ist einfach ein bekannter und teurer Urlaubsort. Verbringe lieber eine weitere Nacht in Byron Bay. Das lohnt sich wirklich!

Infos zum Beitrag:
Hier findest du alle weiteren Folgen meines Roadtrips an der Ostküste Australiens:

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